Mobilisation der Funktionellen Rückenlinie

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Wohltuende Faszien-Übung am Kabelzug

Wie heute bekannt ist, sind unsere Faszien aufgebaut wie ein Netzwerk, das den gesamten Körper durchzieht. Daher lässt sich dieses Faszien-Netz nicht isoliert trainieren, wie zum Beispiel unsere Muskulatur an Kraftgeräten. Um es bildlich auszudrücken: es kann nicht an einer Ecke gezogen werden, ohne das sich im gesamten Netz etwas verändert. Um jedoch darzustellen, welcher Bereich in unserem Körper beübt wird, nenne ich hier die Funktionelle Rückenlinie. Auch in dem Wissen, dass die Übung weitaus mehr Faziale Strukturen beansprucht.

Wie die Überschrift verrät, wird die Übung „Mobilisation der Funktionellen Rückenlinie“ am Kabelzug durchgeführt. Bei der Auswahl des Gerätes ist darauf zu achten, dass es über mehrere Umlenkrollen verfügt. Dadurch wird der Kraftfluss geschmeidiger.

 

Übung: Mobilisation der Funktionellen Rückenlinie

Die Gewichte des Kabelzuges helfen zunächst, sich „auseinander zu ziehen“. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass das Schulterblatt fixiert bleibt. Dieser Reiz kann verstärkt werden, indem zu dem Zug des Gewichtes, die Spannung durch „nachschieben“ verstärkt wird. Ein aufspannen des Oberkörpers, zum Beispiel durch einatmen, kann die Strukturen noch stärker vorspannen. Da ich diese Übung mit einer Bandschlinge durchführe, ist die Hand nicht verschlossen somit besteht die Möglichkeit, die Streckung bis in die Fingerspitzen durchzuführen.

Durch Positionswechsel, also Rotation des Oberkörpers sowie der Beine und einer veränderten Standpositionen zum Kabelzug, erreiche ich das fasziale Gewebe auf unterschiedlichen Ebenen. Außerdem kann versucht werden, dass Becken nach hinten oben zu schieben um die Spannung in Rücken- und Bein-Faszien zu erhöhen. Auch ein leichtes Wippen, sogenannte „pandiculation stretchs“ sind am Kabelzug mit mehreren Umlenkrollen möglich.

Diese Übung eignet sich hervorragend um mit der Dehnung zu spielen und den Körper wahrzunehmen.

 

 

 

 

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